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Vorsorgeplanung in Gesundheitsfragen (VPiG)

Qualifizierung zur Beraterin zu Vorsorgedokumenten

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden auf ihre Tätigkeit der Beratung zu Patientenverfügungen bzw. der Gesprächsbegleitung zu diesen entscheidenden Frage vorbereitet und mit den grundlegenden Inhalten und Fragestellungen vertraut gemacht. Die Möglichkeiten der Organisation und Strukturierung von Beratung oder Begleitung des Gesprächs zu Vorsorgedokumenten werden vorgestellt.

Die Veranstaltung informiert Sie über aktuelle Entwicklungen des Advance Care Planning (ACP) und berücksichtigt die Standards für die Beratung zu Patientenverfügungen (May A, Niewohner S, Bickhardt J, Kreß H, Rothärmel S, Ethik in der Medizin 2005, 332-336).

§ 132 g SGB V

Wenn Sie sich als Beraterin oder als Berater mit Vergütungsanspruch nach § 132 g SGB V weiterbilden möchten, dann bieten wir Ihnen dies in einer speziellen Weiterbildung an.

Sie ...

Teilnahmevoraussetzungen

Idealerweise Feldkompetenz im Gesundheitswesen.

Seminarbeschreibung

Das seit 2009 geltende Gesetz zu Patientenverfügungen sieht keine Beratungspflicht vor. Dennoch werden oft Mitarbeiter in Betreuungsvereinen, Pflegediensten, Sozialdienstmitarbeiter oder Hospizkräfte zu Patientenverfügungen angefragt.

Die Veranstaltung wird Grundkenntnisse vermitteln, die für die Beratung zu Patientenverfügungen nötig sind. Dazu sind neben Kenntnissen des Betreuungsrechts die juristischen Grundlagen der Umsetzung einer Patientenverfügung erforderlich. Eine qualifizierte Beratung setzt die Kenntnis einzelner medizinischer Anwendungssituationen voraus und es werden einzelne relevante Krankheitsbilder vorgestellt. Ethische Aspekte kommen insbesondere in der Diskussion um die Reichweite einer Patientenverfügung zum Vorschein. Eine Patientenverfügung muss als Dokument detailliert auf die eigene Motivation und die individuellen Wertvorstellungen eingehen.

Neben der Beratung zu Vorsorgedokumenten wird auf die Umsetzung einer Patientenverfügung eingegangen. Dies beinhaltet die Prüfung von Vorsorgedokumenten auf ihren Regelungsinhalt.

Das Seminar berücksichtigt aktuelle Konzepte des Advance Care Planning (ACP) und der narrativen Wertanamnese.

Inhalte im Überblick

Seminarunterlagen

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden umfangreiche Materialien (befüllter A4-Ordner) zur Verfügung gestellt

Referent

Dr. May

Dr. Arnd T. May war als Mitglied der Arbeitsgruppe "Patientenautonomie am Lebensende" des Bundesministeriums der Justiz und als Sachverständiger des Rechtsausschusses des Deutschen Bundestages an der Gesetzgebung zu Patientenverfügungen beteiligt.

 

Veranstaltungsort

Erfurt

Verfügbare Termine

VPiG Nr. 20

VPiG Nr. 21

VPiG Nr. 22

Tagungszeiten

Tag 1: 11:00 bis 18:00 Uhr

Tag 2: 09:00 bis 17:00 Uhr

Tagungspreis

420,00 Euro inkl. MwSt.

Im Tagungspreis sind Tagungsunterlagen, das gemeinsame Mittagessen, Pausenverpflegung und Getränke enthalten.

Das Seminar ist als Kompaktseminar konzipiert. Die kleine Gruppengröße von maximal 20 Teilnehmenden garantiert ein intensives Arbeiten.

Hinweis für vorsteuerabzugsberechtigte Institutionen und Organisationen: Bei Abzug der Steuer bleibt ein Nettobetrag von 352,94 Euro.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich per E-Mail oder schriftlich an. Benutzen Sie dazu gern den Anmeldebogen. [186 KB]

E-Mail an anmeldung@ethikakademie.de

Telefon: 0700 BIOETHIK (24638445)
Tel. 0361 64417-500

Fax: 0361 64417-600

Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Anmeldebestätigung. Mit dem Erhalt der Rechnung für das Seminar garantieren wir Ihnen das Stattfinden des Seminars.

Bitte beachten Sie unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unsere Datenschutzerklärung.

Anmeldung zur Vorsorgeschulung in Erfurt

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Zertifizierung Ethikberatung

Die Veranstaltung kann als Fortbildung zu medizin‐ bzw. pflegeethischen Themen für die Beantragung der Kompetenzstufe K2 ( Koordinatorin oder Koordinator für Ethikberatung im Gesundheitswesen (AEM)) der Akademie für Ethik in der Medizin (AEM) angerechnet werden.

Zu den Anforderungen der Kompetenzstufe K2 siehe hier.

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